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Musikverein 1999 Randersacker e.V.


Frühjahrskonzert des Musikvereins 2026

Frühjahrskonzert des Musikvereins

Nordische Klänge in Randersacker

 

Mit dem diesjährigen Frühlingskonzert des Musikvereins Randersacker entführte Dirigent Günther Molz die Zuhörer in nordische Gefilde. Unterstützung erhielt das Symphonische Blasorchester, das inzwischen.Dank einiger neuer Musiker über einen ausgewogenen Klangkörper verfügt, durch eine eigens gegründete Gruppe: Pipes & Drums mit Kartin Zorn am Dudelsack.

Gleich zu Beginn spielte sich die Gruppe mit dem Orchester bei Highland Cathedral in die Herzen der Zuhörer. Ganz im Gegensatz zu diesem sehr homogenen Stückstand die folgende Filmmusik The Terminator mit ihren bedrohlichen und

mechanischen Disharmonien.

Mit Witz, Tempo und viel Gefühl ging es mit der Darstellung einer außergewöhnlichen Freundschaft weiter: How to train your Dragon, zu Deutsch: Drachen zähmen leicht gemacht.

Nacheinander einsetzende Solisten brachten die ruhige Sehnsucht in Carrickfergus Posy zum Ausdruck, schön und eingängig erzählte das Orchester die Geschichte eines alten irischen Mannes.

Zwar nahmen die Zuhörer die Einladung zum Tanz bei Kilkenny Rhapsody nicht ernst, dafür war der Beifall für dieses gekonnt vorgetragene Stück mit vielen irischen Melodien umso größer.

Nach der Pause begeisterten die Pipes & Drums Gruppe und das Orchester erneut, als sie das Publikum mit dem melancholischen Mull of Kintyre musikalisch auf diese schottische Halbinsel entführte.

Music from Braveheart durfte an diesem Abend nicht fehlen: Der epische, schottische Klang mit abwechselnd wilden und sanften Klängen brachte ebenso großen Beifall als auch das folgende Lord of the Dance im Stil irischer Stepptänze.

Kurz vor dem Ende des Konzertes konnte das Orchester mit Roll over Beethoven von Chuck Berry noch einmal richtig aufdrehen, bevor mit Don’t stop me now das Programm endete. Dieses letzte Stück begann mit einer gefühlvollen Balade und ging in einen schnellen Rock-Song über.

Mit stehenden Ovationen erreichten die Zuhörer zwei Zugaben, wobei sie beim Stück Ghostbusters selbst mit dem Ruf an der richtigen Stelle tätig werden konnten.

Zum Abschluss dankte die 1. Vorsitzende Sina Bachert dem Dirigenten Günther Molz für die hervorragende Programmauswahl und den Zuhörern für den langanhaltenden Beifall.